Rückblick: Mein erstes Lehrjahr bei der Sparkasse Allgaeu

01.09.2017
Kategorien: Ausbildung, Azubi-Blog
Autor: Niklas Meixner Avatar für Niklas Meixner

Hey liebe Leser,

schon fast ein ganzes Jahr bin ich jetzt bei der Sparkasse Allgäu. Das hört sich nahezu abstrakt in meinen Ohren an. Vorgekommen ist es mir wie ein paar Wochen, aber bekanntlich zieht ja alles Gute schnell an uns vorbei.
Schon allein in diesen 12 Monaten durfte ich so viel miterleben, dass es mir schwerfällt, alles in diesen Artikel zu quetschen.

Aller Anfang ist schwer

Nach vier Einführungstagen in den größten Filialen der Sparkasse Allgäu, also in Marktoberdorf, Füssen, Sonthofen und Kempten, startete für mich die Ausbildung in der Hauptstelle in Kempten.
Ins kalte Wasser geworfen, wurde ich also direkt in einer der spannendsten und damit lehrreichsten Filialen eingesetzt. Gott sei Dank stand mir, wie auch jedem anderen Azubi, von Beginn an eine Patin zur Seite, die mir bei den ersten Schritten half.
Die ersten drei Monate hatte ich das Vergnügen immer eine oder einen Mitarbeiter/in neben mir zu haben, die darauf aufpassten, dass ich alles richtig mache.

Da noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, war ich froh, erst mal ein wenig Routine in meinem neu begonnenen Arbeitsleben zu finden.

Nach drei Monaten die ersten Termine?!

Jap, allerdings vorerst nur zum Zugucken und zum Mitklicken, damit ich die verschiedenen Prozesse in unseren internen Programmen verinnerlichen konnte.

Wenige Wochen später war es dann allerdings soweit und die erste selbstständige Beratung war unausweichlich. Unangemeldet, aber aus der Situation heraus bedingt, sollte ich eigenhändig einen Online-Banking-Vertrag anlegen. Eine Herkulesaufgabe die mein Blut zum Brodeln brachte.
15 Mausklicks später hatte ich es geschafft: Meinen ersten eigenhändig durchgeführten Vertragsabschluss!
Stolz wie ein Pfau war ich die nächsten Wochen sogar dazu in der Lage, einer Unmenge von Kunden zu erklären, dass sich unsere Kontomodelle geändert haben.

Schnappschuss von mir kurz nach meinem ersten Vertragsabschluss

Zielstrebig meiner Bestimmung folgend hielt ich neben zwei bis drei Azubi-Kollegen stets die Stellung. Nach sechs Monaten, also circa Ende März, wurde mir, nach Absprache mit allen Kollegen, ein Feedback gegeben, in welchen Bereichen meine Stärken und meine Schwächen liegen. 

Mein erster Filialwechsel - Neuer Arbeitsplatz und neue Kollegen

Nach der Hauptstelle, vermeintlich für alles gerüstet, ging es für mich in der Filiale „Auf der Halde" weiter. Auf den ersten Blick alles top: Nette Kolleginnen und Kollegen, eine schöne Filiale, zwei Schalter, eine kleine Küche und eine ordentliche Kaffeemaschine!  

Ziemlich schnell bekam ich allerdings die Veränderung zu spüren. Meine Arbeiten erledigte ich nicht mehr am Schreibtisch sondern im Stand am Schaltercomputer, was zur Folge hatte, dass meine Waden mittlerweile krass durchtrainiert sind.
Außerdem: "die Schleuse". Die zwar für unglaublich viel Sicherheit sorgt, aber dafür auch deutlich mehr Zeit beansprucht als die „alten“ Whitecards, die ursprüngliche Vorgehensweise bei Bargeldein- und auszahlungen.
Eine weitere Aufgabe der Azubis ist es beispielsweise die Post zu sortieren und regelmäßige Aufgaben, die einem die Berater zur selbständigen Bearbeitung übertragen zu erledigen. In jeder Filiale läuft dies jedoch anders ab. Nichts weltbewegendes, aber trotzdem eine nennenswerte Umstellung.  

Alles in allem hat mir auch das zweite Halbjahr sehr gut gefallen und hat mich ein gutes Stückchen vorangebracht. Außerdem habe ich gelernt, dass es auch Alternativen zum Leberkässemmel in der Mittagspause gibt.

Aufbruch ins Unbekannte

Ab dem ersten September zieht es mich wieder in neue Gefilde. Für mich beginnt das zweite Lehrjahr mit den internen Abteilungen und gleich zu Beginn der Mediale Vertrieb. Wir hatten im Laufe des Jahres die Möglichkeit, drei Wunschabteilungen zu wählen, wobei mir alle drei Wünsche erfüllt worden sind.
Ob ich das nächste Jahr ähnlich gut überstehe wie das Bisherige, kann ich euch hoffentlich bei meinem nächsten Rückblick-Artikel erzählen.

Falls ihr mir was zu sagen habt oder euch einfach eine Frage auf der Zunge liegt, benutzt das Kommentarfeld am unteren Ende der Seite.

Bis dahin: Adíos und bis bald!

xoxo
Gossip nik

Ein auf keinen Fall inszeniertes Bild von mir am Schreibtisch

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