Wer kann's am besten? - Unser Streamingportalvergleich

11.01.2018
Kategorien: Tipps und Tricks, Lifestyle, Azubi-Blog
Autor: Niklas Meixner Avatar für Niklas Meixner

Jeder kennt die Situation: Es ist kalt, verregnet und einfach niemand hat Zeit. Also, was tun? Das Internet eröffnet uns neue Möglichkeiten mit der Langeweile umzugehen. Video-on-Demand Anbieter haben sich in den letzten Jahren als erbittertster Kämpfer gegen die Spannungslosigkeit erwiesen.

So sieht Langeweilebekämpfung bei mir aus.

Moin zusammen,

das Jahr 2018 hat gerade angefangen und es ist immer noch kalt wie Sau da draußen. Schnee liegt leider auch nicht wirklich, also bleibt uns Jugendlichen nicht viel übrig, als sich den ganzen Tag im Bett zu wälzen und eine Serie nach der anderen zu „bingen“.
Ich habe die verschiedenen Streamingdienste, die uns diesen Luxus ermöglichen, mal etwas genauer unter die Lupe genommen und hier zusammengefasst.
Vielleicht hilft das Ganze ja dem ein oder anderen von euch, sich für einen der Anbieter zu entscheiden – angenommen ihr habt das nicht schon längst getan.

Amazon Prime, Netflix und all das andere „Streaminggedöns“ haben in den letzten Jahren die Entertainment-Welt auf den Kopf gestellt. Der wohl bekannteste Anbieter, Netflix, hat diese Revolution mehr oder weniger ins Leben gerufen. Das Unternehmen wurde schon 1997 gegründet und war anfangs ein eher beschaulicher Videoversandhändler. Erst 2007 entwickelte der Gründer Reed Hastings das System, dass heute so viele Menschen begeistert.

Amazon ist ebenfalls recht früh in das Geschäft eingestiegen und gehört heute zu den ganz Großen in dem Bereich. Auch andere Anbieter wie Maxdome, Skyticket oder Disney holen weiter auf.
Da ich mittlerweile einige Portale getestet habe, beziehungsweise noch immer nutze, nehme ich mir die Freiheit heraus, euch meine Meinung unter die Nase zu reiben:

Netflix

Der Klassiker. Wir alle erinnern uns an das glorreiche Jahr 2015, als das Internet es sich nicht verkneifen konnte, den Begriff „Netflix & Chill“ in jedes zweite Meme zu packen. Das hat das Streamingportal weltweit bekannt gemacht und die Nutzerzahlen explodierten. 250 Millionen Stunden Film und Serie haben Netflixnutzer an nur einem Tag geguckt (Januar 2017) und es sieht so aus, als könnte diese Marke dieses Jahr wieder geknackt werden. Hauseigene Produktionen wie „House of Cards“, „Orange is the New Black“, „Narcos“ und viele weitere Serien katapultierten Netflix immer weiter nach oben. Netflix bietet eine Bandbreite an Angeboten, die je nach Bedarf angepasst werden kann.

Amazon Prime

Prime ist mein persönlicher Favorit, weil alles in einem Paket kommt. Der Lieferservice in 24 Stunden, ein Musik-Streamingdienst und weitere Angebote für 69€/Jahr. In meinen Augen ein fairer Preis für das umfassende Angebot von Prime. Mittlerweile werden sogar die Bundesliga und andere Sportereignisse übertragen. Auch die Schlacht um die besten Eigenproduktionen geht 2018 in eine neue Runde und wir dürfen gespannt sein.
Außerdem bietet Amazon aktuelle Kinofilme und Serien und es kann so gut wie jeder Film, der nicht im Abo enthalten ist, geliehen oder gekauft werden.  

Skyticket

Jeder kennt Sky. Der unbezahlbare Fernsehluxus, den uns unsere Eltern nie gönnen wollten (mir zumindest nicht). Der Anbieter hat gesehen wie beliebt die Streaming-on-Demand-Dienste sind und hat Skyticket ins Leben gerufen. Für jede Sparte gibt es eins dieser Tickets: Supersport, Entertainment und Cinema. Die Preise liegen zwischen 9,99€ und 14,99€ pro Monat. Das Angebot hinkt im Vergleich zu den anderen Anbietern etwas hinterher (siehe Bild am Ende des Artikels), dafür lockt Skyticket mit Exklusivangeboten. Das aktuellste Beispiel ist wahrscheinlich Game of Thrones, inklusive der siebten Staffel, die ausschließlich im Entertainmentpaket zu streamen war (bis Oktober 2017).  

Maxdome

Maxdome ist quasi wie Amazon Prime, nur anders. Man kann den Streamingdienst abonnieren (7,99€ pro Monat) oder einzelne Filme und Serien leihen, beziehungsweise kaufen. Die Auswahl ist riesig und erfüllt fast jeden Wunsch. Allerdings muss eben wie bei Amazon einiges gekauft oder geliehen werden, um den ultimativen Streaminggau miterleben zu dürfen.

Disney

Noch nicht da, aber bald. Disney-CEO Bob Iger hat 2017 angekündigt, ab 2019 alle Disneyprodukte von Streaming-On-Demand-Diensten abzuziehen – mit der Begründung ein eigenes Portal eröffnen zu wollen. Der Medienkonzern umfasst mehr als nur die uns bekannten Märchen aus Kindertagen. Touchstone, Marvel Studios, Pixar und Lucasfilm gehören mittlerweile dazu. Das bedeutet, dass eine beachtliche Auswahl zur Verfügung steht. Trotzdem weiß auch Bob Iger, dass das Angebot nicht mit den „großen Jungs“ zu vergleichen ist und will den Preis, im Vergleich zur Konkurrenz, deutlich günstiger gestalten.

Eine kleine Übersicht der beliebtesten Serien und deren Verfügbarkeit.

Es gibt noch einige weitere Streamingdienste, allerdings denke ich, dass sich die meisten auf einen der oben genannten festlegen.
Für welchen man sich entscheidet, ist jedem selbst überlassen. Ich persönlich nutze sogar zwei. Allerdings habe ich auch sehr düstere Seriensuchtzeiten hinter mir, weswegen mir das qualitative Angebot eines Anbieters fast nicht reicht.

Falls ihr also eine Serienempfehlung sucht oder sonst eine Frage zu meinem lückenlosen Artikel habt: Immer her damit in den Kommentaren!

Bis dahin,
Adios Muchachos - Nik  

Kommentare (1)

Leah Soldner
07.02.2018

Nice :D

Neuer Kommentar

Neuer Kommentar


Pflichtfeld



Pflichtfeld