U18 vs. Ü18

11.07.2019
Kategorien: Azubi-Blog, Lifestyle, Humor
Autor: Jana Bidell Avatar für Jana Bidell

Mit Schlaghosen und coolem Pulli fühlte ich mich wohl.
Mit Schlaghosen und coolem Pulli fühlte ich mich damals scheinbar ziemlich wohl.

Hallo zusammen,

ich habe es auch endlich geschafft. Nach 18 Jahren ist es soweit: Ich bin 18. Wie es dazu kam und was sich mit dem besonderen Tag alles geändert hat, lest ihr jetzt.

Was bisher geschah…

Nach meiner Geburt, am 15.06.2001, entschied ich mich erst einmal für drei Jahre zu Hause zu bleiben. Bevor es mich in die Zwänge des Kindergartens trieb, beglückte ich sämtliche Familienmitglieder mit meinem süßen Kinderlachen. Doch es war Zeit und ich wollte raus in die weite Welt und das klassische Nichtstun beenden.


Es ging für mich in den Kindergarten. In diesen drei Jahren tat ich jedoch nicht gerade mehr. Nach dieser super spannenden Zeit zwischen weinenden Kindern, Sabber-getränkten Karten- und Brettspielen und Mittagsschläfen machte ich mich weiter auf den Weg in die Schule. 

Vor dem Kindergarten mit der Bine Maja
Nach drei Jahren machte ich mich auf den Weg in die große weite Welt: In den Kindergarten.
Ich vor Elefantengehege im Zoo
Mein Original-Blick, den ich die nächsten zehn Jahren 24/7 hatte.

Mit der Hoffnung hier mit halbwegs intelligenten Menschen meine Zeit zu verbringen. Schnell wurde mir in diesem Punkt klar, dass das nicht das Alter und Niveau ist, in dem ich mich wohlfühle. Unter anderem herrscht viel zu viel Motivation, wenn es darum geht, sinnfreie und unkreative Lieder zu singen. „Fuchs du hast die Gans gestohlen“ oder „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ sind hierfür ideale Beispiele.

In der sechsten Klasse kam es dazu, dass ich einen bestimmten „Zweig“ wählen musste. Zwischen Mathe, Betriebswirtschaftslehre, Französisch und Kunst war die Entscheidung alles andere als einfach. Naja, mit dem kleinsten Übel in der Tasche ging es für mich in die Betriebswirtschaftslehre. Was große Auswirkungen auf mein Leben hatte, wie ich später merkte.

Kurz vor meinen Abschlussprüfungen machte ich meinen zweiten Führerschein. Nach dem Mofa kam der Roller. Eine kleine Weiterbildung sozusagen. Die Abschlussprüfung war vorbei und nach gesamt 188 Monaten entspannen ging es an den Arbeitsalltag.

Ich auf einem Bobbycar Rennen.
Hier seht ihr mich über glücklich nach meiner bestandenen Führerscheinprüfung.
Mein Lehrjahr in den Einführungstagen.
Ganz schüchtern waren wir in den ersten Wochen unterwegs. Kein Vergleich mehr zu jetzt. ;-)

Mit der Ausbildung bei der Sparkasse Allgäu fand ich etwas, bei dem ich mich heimisch fühle. Die Menschen um mich herum unterstützen mich in allem was ich mache und stehen mir zur Seite. Mit diesem Gefühl blicke ich gerne weiter auf meine nächsten Jahre und hoffe, dass sie genauso abwechslungsreich werden, wie die ersten 18.

Doch...

wenn man die Jahre, wie ich, Revue passieren lässt und sie sich nochmal in die Gedanken ruft, merkt man schnell, dass sich eigentlich kaum was verändert. Mit der Volljährigkeit verändern sich nur die Situationen der „kursiven“ Phrasen. An sich sind sie aber immer noch gleich geblieben.

  • ich wollte raus in die weite Welt und das klassische Nichtstun beenden.
    Will man nicht immer alles entdecken und erleben?

  • ... zwischen weinenden Kindern, Sabber-getränkten Karten- und Brettspielen und Mittagsschläfen.
    In den Familien wimmelt es nur von Kindern, die Karten- und Brettspiele tragen heutzutage zu einem gepflegten Vollrausch bei & die Mittagsschläfe hält man mittlerweile gerne.

  • … viel zu viel Motivation, wenn es darum geht, sinnfreie und unkreative Lieder zu singen.
    Beispiel: Fasching, Mallorca/Ballermann, etc. man kennt´s.

  • … wählen […] mit dem kleinsten Übel in der Tasche.
    Individuelle Interpretation möglich.

  • Weiterbildung
    Ein Thema, mit dem ich mich auch zukünftig viel beschäftigen werde.

Ihr seht, dass das Leben mit 18 Jahren genauso viele Besonderheiten und gleichzeitig Routine mit sich bringt, wie bisher. Trotzdem soll es für alle ein unvergesslicher Tag sein, da man nun endlich Mitspracherecht hat und vieles unkompliziert wird (alleine Autofahren; länger als 24 Uhr außer Haus sein; die Berechtigung, wählen zu gehen; Änderungen im Thema Jugendarbeitsschutzgesetz, welches nicht mehr greift, …).

18. Geburtstag
"Endlich 18. Jetzt musst du nur noch erwachsen werden." Das stand auf meinem 18er-Plakat...

Freut ihr euch auf euren 18. Geburtstag, bzw. könnt ihr euch noch dran erinnern, wie ihr ihn gefeiert habt? Und wer von euch denkt, dass er mit allen organisatorischen Dingen überfordert ist kann gerne unsere Broschüre "Endlich 18" im Ticketshop bestellen. Ihr erfahrt, was sich im schulischen, beruflichen und gesellschaftlichen Leben ändert. 

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Und damit sage ich ciao!
Eure „Story-of-my-life“-Bloggerin Jana

 

 

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