Können Azubis die Ausbildung auch selbst mitbestimmen und gestalten??

15.08.2019
Kategorien: Azubi-Blog, Ausbildung
Autor: Michael Heinrich Avatar für Michael Heinrich

Hey ho zusammen,

sicher wisst ihr ja bereits, dass wir während der Ausbildung u.a. in vielen verschiedenen Abteilungen unterwegs sind. Zudem lernen wir sehr viel über die verschiedenen Abläufe im Arbeitsalltag eines Bankers. Aber wer bestimmt eigentlich was wir lernen und wie wir lernen? Wäre es nicht manchmal besser die Azubis bestimmen selbst mit was sie brauchen?

Ich hatte die große Ehre, unseren Ausbilder Herr Lechleiter auf einen Workshop, in unserer Sparkassen Akademie in Landshut zu begleiten und an der Gestaltung des neuen Ausbildungskonzeptes mitzuwirken. Also quasi mitzubestimmen wie wir ausgebildet werden.

Der Tag steht an, es ist früh am Morgen und wir beide sind auf dem Weg in die Akademie. Noch wissen wir gar nicht genau, was uns erwartet und sind voller Vorfreude. Nach einer langen Fahrt mit etwas Stau, waren wir dann endlich in der Akademie in Landshut und trafen eine große Gruppe Sparkassler an. Ein großer Haufen freundlicher Kollegen aus ganz Deutschland, die mit uns den Workshop zu einem super spannenden und erfolgreichen Tag gestalten werden.

  

Journey
So sah der Start unserer Reise nach Landshut aus

Was mich an diesem Tag so fasziniert hat?

Unter dem Motto „Design Thinking“ durften wir einmal ganz anders arbeiten. Schnell, unkompliziert und mal mit ganz verrückten Ideen. Und das coolste an der Sache: einfach mal so ganz ohne irgendwelche Rangordnungen. Also nicht der Ausbilder bestimmt wie’s gemacht wird, sondern ich konnten auf Augenhöhe mitdiskutieren und meine Ideen mit einbringen.  

Work
Unser Werkzeug
DesignThinking
Das ist Tobias von Knobelsdorff - Spezialist zum Thema Design Thinking, der sich extra die Zeit für uns genommen hat

Unser Ziel war es an diesem Tag kreativ neue und moderne Lernmethoden zu entwickeln, die den Azubis die Ausbildung und das Lernen vereinfachen. Und das mit digitalen oder analogen Medien. Zum Schluss durften wir dann schon die ersten Protoypten entwerfen und ausarbeiten, wie solche Methoden und Angebote für die Azubis denn aussehen können.

Wichtig war es, das ganze unter „Zeitdruck“ zu erarbeiten, um so schnell wie möglich auf die verschiedensten Einflüsse zu reagieren, die bei so einem Projekt auftreten können.

 

Wir haben dann 3 Themenbereiche bekommen, auf die wir besonderen Fokus gelegt haben.

1.    Wie gestalten wir die optimale Prüfungsvorbereitung?

2.    Wie können wir die Ausbildung optimal digital gestalten?

3.    Wie gestalten wir die Prüfung möglichst praxisnah? 

Mein Thema: „Wie läuft die optimale Prüfungsvorbereitung“.

Hier haben wir versucht, durch schnelles und gezieltes Erarbeiten den Azubis eine Möglichkeit zu bieten, sich besser auf die Prüfungen vorzubereiten. Zum Glück habe ich vor kurzem selbst meine Prüfung geschrieben und wusste quasi wie ich mich vorbereitet habe und was mir evtl. noch geholfen hätte ;).  

Wie hat das funktioniert?
Über Ideensammlungen, Mindmaps und Erfahrungen, die wir zum Thema Prüfungsvorbereitung gemacht haben, haben wir in kürzester Zeit selektiert und sortiert umso, so effizient wie möglich, zu arbeiten. (Klingt am Anfang, echt stressig und anstrengend, ist aber tatsächlich eine super easy Weise effizient zu arbeiten).

Gemeinsames Arbeiten
Das ist ein Teil meiner Gruppe
TeamWork
100% Fokus
Ideen
So sah die Ideensammlung aus
DesignThinking
Herr Lechleiter und sein Team
Kreativität
Herr Lechleiters Team war auch sehr produktiv
Step by Step
Auch Zwischenschritte wurden vorgestellt

 

 

Konzeptentwicklung
Meine Wenigkeit beim Präsentieren
DesignThinking
Konzeptvorstellung bei den anderen Teams
Workshop
Die Konzepte wurden auf verschiedenen Möglichkeiten prästentiert
Kreativ
So wurde zum Beispiel ein Konzept erarbeitet
Effektiv
So sah ein Prototyp zum Beispiel aus
Schule
Nicht nur ich kann Rechnungswesen nicht leiden

Was haben wir entwickelt?

Wir haben ein „Konzept“ für ein Forum erarbeitet, bei dem Azubis die Möglichkeit haben, sich mit anderen Azubis in ganz Deutschland kurzzuschließen, Erfahrungen auszutauschen, Nachhilfe anzubieten, Prüfungen zu bearbeiten usw. Eine Multiplattform, in der von Prüfungsvorbereitung über Erfahrungsaustausch bis hin zur Nachhilfe wirklich alles möglich ist. Was wir nur in Gedanken, Ideen und Mindmaps entwickelten, mussten wir nun in Form von einem „Prototyp“ bzw. einem Beispielszenario auf Papier bringen und den anderen Gruppen vorstellen.  

Mein Fazit zu diesem Tag:

Ein wahnsinnig spannender und spaßiger Tag, an dem ich viele nette Kollegen aus ganz Deutschland kennenlernen durfte und einen kleinen Eindruck davon bekommen habe, wie groß die Sparkasse wirklich ist. Außerdem war’s mega einen Beitrag zur Ausbildung liefern zu dürfen. Jetzt bin ich mal gespannt, was der Sparkassenverband daraus erarbeitet und wo ich unsere Idee im neuen Ausbildungskonzept wiederfinde.

Ich hoffe ihr hattet Spaß beim Lesen.

Lasst gerne ein Kommentar da und bis dann

Euer Michi

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