New York Part III - Sex and the City lifestyle

18.07.2016
Kategorien: Azubi-Blog, Lifestyle, Reisen
Autor: Chiara Jensen Avatar für Chiara Jensen

Sex and the City lifestyle

Viele von euch fragen sich bestimmt, was genau mein Aufgabenbereich war. Nun ja ich musste den zwei Mädels morgens Frühstück machen und sie danach zur Schule fahren. Dann ging es für mich weiter ihre Wäsche zu waschen und die Kinderzimmer aufzuräumen. Bevor die Schule zu Ende war und ich sie abholen musste, habe ich ihnen Essen gekocht (meine zwei Kleinen waren sehr wählerisch und es gab nur drei Speisen, die sie gegessen haben).

Nach dem Mittagessen ging es mit den Hausaufgaben weiter, waren diese erledigt fuhren wir zu sogenannten „Playdates“ oder Sportaktivitäten. Playdates sind Spielverabredungen mit anderen Au Pairs und deren Kinder. Wieder daheim gab es Abendessen und danach mussten sie baden oder duschen. Bis dahin war es meistens schon 20.00 Uhr und die Eltern kamen nach Hause. Das ins Bett bringen wollten die Eltern übernehmen, was ich ganz schön fand, da es die Mädchen immer sehr gefreut hat. Wie ihr seht lief es so ziemlich jeden Tag ab ;-) 

The 5th Avenue

Wie schon gesagt, verschaffte mir Manhatten Abhilfe von meinen daily Aufgaben. Diese Stadt machte mich immer wieder aufs Neue speechless. Die unterschiedlichsten Möglichkeiten (Freizeitangebote, Cafes…), die Menschen, die verschiedenen Mentalitäten und die Eindrücke kann man überhaupt nicht mit Worten beschreiben. 

But first let me take a selfie
Monarch Rooftop Party

Natürlich besuchten meine Freunde und ich die zahlreichen typischen Touri Sachen, die man unbedingt gesehen bzw. gemacht haben MUSS (Empire State Building, Grand Central Station, Rockefeller Center, Statue of Liberty, Financial District, Museen, Broadway…)

Avenue, Monarch, LAVO, Marquee, 1OAK, Club Pacha, Pink Elephant,… um euch nur ein paar der Clubs aufzuzählen, in denen wir waren. Und wirklich Leute, wie in den Filmen Sex and the City mit Carrie Bradshaw, hübschten wir uns auf und gingen vor der Party noch schön essen. Zu meinen Lieblingsclubs gehörten Avenue und Monarch. Und warum? Nun ja im Monarch ist man auf einem Rooftop – gerade im Sommer kann man draußen auf der Terrasse neben dem Empire State Building dancen. Das Avenue aus dem einfachen Grund, weil hier mit etwas Glück auch Stars zu treffen sind. Um euch einige aufzuzählen – Leonardo Di Caprio, Rihanna, Miley Cyrus, Chris Brown, Jason Derulo und und und… Übrigens fand dort auch die Victoria Secret After Show Party statt ;-) 

Harbor Island Park

An vielen Wochenenden stand schon fest, dass man in die Clubs der City fährt. Aber auch wenn wir mal keine Lust hatten uns aufzutakeln, traf man sich mit der Clique und verbrachte das Wochenende bei irgendjemandem zu Hause. Wir gingen dann auf Hauspartys, kochten (daheim) oder gingen nur an den nahegelegenen Strand und chillten dort. Wir waren auch ein Wochenende campen und ein Weiteres im Freizeitpark „SixFlags“. 

Delicious Burger
Timessquare

Nach 12 Monaten, kurz bevor es dann wieder nach Hause ging, kam meine Mama mich in New York besuchen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich gefreut habe sie wieder zu sehen! Natürlich war sie auch sofort verliebt in die Stadt und träumte vom „Sex and the City“ lifestyle genauso wie ich ;)

Auch mein Papa und meine Schwester kamen nach New York und erlebten das NYC-Leben hautnah, indem sie sogar einen Helikopterflug über Manhattan machten. Die Bilder, welche sie von dort oben gemacht haben waren so toll, man hätte diese glatt als Postkarte verschicken können. Wir waren uns alle einig, dass die Stadt der Hammer ist! 

Zu Hause fiel mir dann auf einmal das ein oder andere deutsche Wort nicht mehr ein. Glaubt mir, wenn ihr die ganze Zeit nur englisch redet, dann verlernt und vergesst ihr die einfachsten Wörter. Meine Freunde erklärten mich schon für „crazy“, weil sie es wirklich unfassbar witzig fanden, dass mir als „Deutsche“ sowas passierte. ; - )

Nichtsdestotrotz kehrte auch in Deutschland der Alltag sehr schnell wieder ein. Ich bewarb mich für die Ausbildungsstelle bei der Sparkasse Allgäu und bekam diese auch gleich ;-) Daheim zog ich dann aus, da ich in Amerika gemerkt habe, wie selbstständig ich geworden bin. Man wird in einem fremden Land nach so einer Erfahrung doch schnell erwachsen. 

First things first

End of story....for now?

Zum Schluss kann ich noch jedem empfehlen, nach dem Abitur oder dem jeweiligen Schulabschluss auf Reisen zu gehen. Nicht nur um andere Kulturen kennen zu lernen oder selbstständiger zu werden, sondern auch weil man Erfahrungen sammelt.

Falls Ihr noch Fragen zu meinem kleinen Abenteuer habt oder auch zu mir persönlich, dann lasst mir doch einfach einen Kommentar da!

XoXo eure Chiara 

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