the same procedure as every year – Vorsätze über Vorsätze

28.12.2017
Kategorien: Azubi-Blog, Lifestyle, Sport
Autor: Anika Suppmayr Avatar für Anika Suppmayr

Schoki vs. Fitness?

Hi meine Lieben,

ich schätze einmal, dass es uns mit den eigenen Vorsätzen allen gleich geht. Vergleicht man die Motivation am Jahresanfang mit der Jetzigen, sieht man Welten. Doch wie sollte es auch anders sein?

Rückblick

Wir schrieben den 01.01.2017.

Man hätte sich nicht schlimmer fühlen können. Jeder war bis oben hin vollgefressen mit jedem nur zu erdenkendem Leckerbissen. Gefühlt war man eine rollende Tonne. Die einzige sportliche Betätigung in den letzten Tagen war der Weg von der Couch zum Kühlschrank und wieder zurück. Manche schafften vielleicht noch die Meisterleistung, sich zu einem anderen Familienmitglied zu begeben, um das große Fressen dort fortzusetzen. Da irgendwann doch realisiert wurde, dass die Weihnachtsfeiertage auch ein Ende haben, erschienen die gewaltigen Vorsätze am Horizont:  

01.01.2017

 „Fit will ich sein und gesund, nur das Beste für den Körper!"

„Ab jetzt geht’s los für den perfekten Sommerkörper!"

„Dieses Jahr wird mein Jahr, dieses Jahr wird alles besser!“

Wie immer bin ich top organisiert! ;)

Die Koma Tage beendet, Vorsätze gesetzt und schon war man motiviert – denn es gab ja jetzt auch einen rettenden Plan. So wurden gleich am Jahresanfang unzählige neue Fitnessverträge abgeschlossen, um den Vorsätzen eben gerecht zu werden. Die „alte“ Generation in den Fitnessstudios bemerkte den Fitnessboom durch langwieriges Anstehen, seltsam trainierenden Gestalten und gefühlt doppelt so viel kalten Schweiß auf den Fitnessgeräten.

Ausreden über Ausreden

Diese Ausreden höre ich nun jedoch tagtäglich… denn die meisten davon kommen aus meinem eigenen Mund.

„Iss, heute ist es eh schon egal!“

„Ab Montag dann!“

„Das Fitnessstudio ist mir viel zu überfüllt!“

Was ist in den paar Monaten passiert, dass sich meine und vielleicht auch eure Zielstrebigkeit und Motivation so verändert haben? Ich hatte die Lust verloren… das ständige Anstrengen im Fitnessstudio, das Verzichten auf all die Leckereien, die es einem bis zum Versagen schwer machen – und zu allem Übel sah ich nicht mal Erfolge! Warum mache ich diesen Scheiß überhaupt?

Da fällt mir zum Stichwort "zum Versagen schwer" gerade noch was ein. Schauen wir uns das Jahr mal im Überblick an. Man sollte sich auch einmal bewusst machen, durch welche Zeiten man geht.

Burger Time muss sein!
Die sind so klein, die rutschen quasi ja fast durch!

Jahresanfang

Klar, die Vorsätze sind da. Aber wie soll man vom Kalorienüberfluss und der Unsportlichkeit in das fitte, gesunde und ausgewogene Leben fließend übergehen? Und da sind die ersten Kandidaten auch schon raus, denn noch im Januar werden die übrig geblieben, vertrockneten Plätzchen vernichtet. 

Faschingszeit

Diese Zeit ist natürlich auch nicht einfacher. Ein Faschingsumzug nach dem anderen. Die Süßigkeiten werden dir im wahrsten Sinne des Wortes hinterher geworfen.  

Osterzeit

Hier brauche ich gar nicht viel dazu sagen. Die Nester sind überfüllt mit Schokoeiern, Osterhasen und gebackenen Lämmern. 

Sommerzeit

Barbecue Zeit!  

Herbstzeit

Frisch gebackene Zwetschgendatschi oder Apfelkuchen mit Sahne. Kein Mensch sollte auf sowas verzichten.

Jahresende

Was können wir denn dafür, wenn es im Herbst schon mit den ersten Lebkuchen und Schokonikoläusen los geht? Ja und dann wären wir auch wieder am Anfang. Mit der Adventszeit, Weihnachten und Silvester ist das Jahr schon vorbei. 

Also stehen wir da wie genau ein Jahr zuvor. Kugelrund und alles andere als fit. Und was passiert? Wir schmieden wieder unsere Pläne, damit wir uns besser fühlen - für´s nächste Jahr und vor allem für den Moment. Dass das aber ein Kreislauf ist, der nie zu Ende gehen wird, will keiner so richtig wahr haben.

01.01.2018

Ohne Fleiß kein Preis

No excuses – wie es heutzutage immer so schön heißt.

Dieser Satz geht mir ja sowas von auf den Sa**! Wie soll man bitte keine Ausreden erfinden, wenn das ganze Jahr schon mit Fressfesten vollgeplant ist? Und der Zwang, am Abend noch schnell ein paar Kalorien zu verbrennen, kann doch nicht das Wahre sein. Auf der anderen Seite wollen wir 2018 nicht wieder so beenden, wie 2017. Ich bin der Meinung, dass wir alle nicht einen Weg zum Ziel, sondern den Eigenen brauchen! Disziplin ist das Stichwort. Und der eigene Weg mit: „Hups, da sind mir gerade einfach so eine Schokoladentafel und drei Burger in den Mund gefallen!“ zieht halt leider einfach nicht.

Also packen wir uns doch alle mal an der Nase und starten 2018 anders. Auf geht´s, wir schaffen das.

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Glück beim Start mit den neuen Vorsätzen.

Fühlt euch gedrückt,

eure Anika

Bei schönem Wetter kann ja jeder!

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