10 Dinge die man in Australien gesehen haben muss - Australien Part II

22.09.2016
Kategorien: Azubi-Blog, Reisen, Tipps und Tricks
Autor: Jessica Mayer Avatar für Jessica Mayer

1. Mit dem Auto die „Great Ocean Road“ entlangfahren

Man fährt direkt am Meer entlang und betrachtet einzigartige Felsformationen, die im Laufe von Millionen von Jahren entstanden sind.
Das Beste hier war definitiv, dass wir mit unserem eigenen Auto überall halten und staunen konnten, unabhängig von irgendwelchen Busrouten und Touristen-Stopps.

2. Segeltour in den Whitsundays

Über dem berühmt berüchtigten „Great Barrier Reef“, haben wir drei Tage und zwei Nächte verbracht. (Natürlich waren wir zum Schnorcheln auch im Wasser und nicht nur auf dem Boot)
Zum Glück ist keiner von uns beiden seekrank geworden, wobei ich zugeben muss, dass ich ohne Tabletten ziemlich aufgeschmissen gewesen wäre. So ein Segelboot ist nämlich doch eine sehr wackelige Angelegenheit.

Segeltour in den Whitsundays - Whitehaven Beach

Weißer Sandstrand und kristallklares Wasser. Es sah exakt so aus, wie in den Werbungen, bei denen man schnell mal neidisch werden kann. Wir hatten definitiv Karibikfeeling pur! Kein Wunder also, dass der Strand zu den Top 5 der schönsten Strände weltweit zählt!

3. Surfen in Town of 1770

Surfen ist gar nicht so leicht, wie man eventuell meinen könnte. Wir mussten schnell genug paddeln, um die Welle zu bekommen und durften nicht zu früh aufstehen, da wir ansonsten die Welle verpassten. Wenn man zu spät aufsteht, taucht der vordere Teil des Surfbretts ins Wasser ein und man fliegt durch die Luft.
Timing ist alles! Und neben dem richtigen Zeitpunkt, sollte man das Surfbrett beim Aufstehen auch noch treffen und gleichzeitig das Gleichgewicht halten.
Nach ein paar anfänglich ungewollten Tauchgängen, standen wir jedoch beide :D

Wir haben uns an dieser Stelle unserer Tour für das Surfen entschieden, da es hier ein super Preis-Leistungs-Verhältnis gibt. Wo anders hätten wir definitiv mehr für den Surfunterricht bezahlt.

4. ANZAC-Day in Canberra

Unser absolutes Highlight in Canberra war der ANZAC Day!
Ein wichtiger, nationaler Feiertag in Australien.
An diesem Tag wird den australischen Kriegsopfern und Veteranen gedankt und gedenkt.
Auch finden in ganz Australien Paraden statt.
Und wir waren mitten drin bei diesem Spektakel ;).
Hierfür sind sogar William und Kate extra angereist. Ja ihr habt richtig gehört. Wir haben das britische Prinzenpaar live gesehen!
Zwei Steinwände mit den aufgelisteten Namen der gefallenen Soldaten im War Memorial in Canberra, waren ein besonderer Hingucker. Neben den Namen konnte jeder Besucher eine Mohnblume befestigen.

5. Australia Zoo - Home of „The Crocodile Hunter“

Unsere erste Krokodilbegegnung in Australien. Alle Krokodile handgefangen von Steve Irwin höchstpersönlich :) Am besten hat uns hier die Warrior Show im Crocoseum gefallen! Hier hat sich der Zoo viel Mühe gegeben etwas über die Tiere zu erzählen. Kurz bevor wir im Zoo angekommen sind, hatten wir wieder einmal eine Panne mit unserem Auto. Es hat uns mitten ins Auto geregnet und somit direkt auf unser Bett. „Herby“ hatte am Dach so eine merkwürdige Vorrichtung, welche als Klimaanlage dienen sollte. Leider hat sie bei uns bloß dazu gedient, dass wir in einem nassen Bett genächtigt haben. Die Nacht war dementsprechend kalt & nass. Gut, dass wir auf dem Weg bei Simon, einem weiteren Couchsurfing-Host untergekommen sind, der uns kurzerhand unser Deckenleck reparierte. 

 

6. The Rock Tour – Red Centre - Kata Tjuta

Von Alice Springs aus sind wir in eine geführte, dreitägige Rock-Tour gestartet.
Wir haben unter freiem Himmel am Lagerfeuer geschlafen, sind um den „Uluru“ alias Ayers Rock gelaufen (der sogenannte Base Walk ist 10,6 km lang), sind am Kings Canyon entlanggewandert, haben die Olgas alias Kata Tjuta besucht und uns die Geschichte und Entstehung dieser Naturspektakel erzählen lassen, sowie die Bedeutung dieser für die Aborigines.

The Rock Tour – Red Centre - Kings Canyon

Kings Canyon

7. Mit dem Jeep über Frazer Island – die größte Sandinsel der Welt

Mit einem 4WD (Four-Wheel-Drive – quasi Allrad) am Strand entlangfahren, kristallklare Seen und Flüsse bestaunen, sich die Zähne mit dem feinsten Sand der Welt putzen, Walen beim Wellenspringen zusehen und Bekanntschaften mit Leuten von der ganzen Welt schließen. Das ist Frazer Island.Mit dem Jeep durfte jeder einmal fahren. Im Sand fährt es sich ein bisschen wie im Schnee. Wir sind beide über den sogenannten "Highway", direkt am Meer, gedüst und es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht.

 

8. Der Daintree Forest

Wir haben uns den berühmten Regenwald und Cape Tribulation, eine Landzunge auf welcher der Regenwald und das Great Barrier Reef unmittelbar aufeinander treffen, in einer selbstorganisierten Tagestour angeschaut. Organisierte Touren sind toll, allerdings hält man nur an den Touristen-Spots, und fährt an den abgelegenen, einsamen und wunderschönen Stellen meist nur vorbei. Um zum Wald zu gelangen, muss man den „Daintree River“ mit einer Fähre überqueren. Überall standen Warnschilder, auf welchen auf die vielen Krokodile aufmerksam gemacht werden und zudem erklärt wird, dass niemand für Angriffe und Attacken die Verantwortung übernimmt. (Da fühlt man sich dann gleich wohl behütet).

 

9. Nimbin– die vielleicht verrückteste Stadt von allen?

Nimbin - sehr schwer zu beschreiben. Ein Hippie-Dorf. Überall bunte Häuser und vor allem auch bunte Menschen (vor uns war eine kleine Familie und der Papa hat fröhlich mit seinen Hula-Hoop Reifen vor uns getanzt :D).

10. Western Australia

Perth. Unser letzter Stopp, bevor es wieder zurück in die Heimat ging! :)
Die Stadt hat uns beiden von Anfang an sehr gut gefallen! Eine kleine Großstadt.
"The biggest town in Australia", wie sie die Einheimischen nennen.
Auch hier sind wir bei einem Couch Surfing Host untergekommen.
Tony hat uns zu einem Ausflug in seinem Ford Mustang mitgenommen und uns die Stadt bei Nacht gezeigt. Wunderschön. Und vor allem sehr interessant mit einem privaten Guide! Auch waren wir bei einem traditionellen Aussie BBQ, haben die Pinnacles, bis zu vier Meter hohe Kalksteinsäulen, besucht und haben Sanddünen bestaunt.

Das war ein kleiner Überblick über meine persönlichen Highlights in Australien.
Habt ihr noch Fragen zu meiner Reise? - Dann schaut doch mal in meinen Artikel: Am anderen Ende der Welt - Australien Part I vorbei oder hinterlasst mir direkt einen Kommentar.

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