Was macht eigentlich ein Marktbereichsleiter der Sparkasse Allgäu?

18.06.2020
Kategorien: Azubi-Blog, Interviews
Autor: Kevin Martin Avatar für Kevin Martin

Als Marktbereichsleiter hat man viele Aufgaben. Doch was genau ist ein Marktbereichsleiter bei der Sparkasse Allgäu eigentlich und wie kommt man zu dieser Position? Viele Fragen und die Antworten dazu gibt Herr Stefan Riedle, der Marktbereichsleiter aus Marktoberdorf.

Der marktoberdorfer Marktbereichsleiter Stefan Riedle
Der marktoberdorfer Marktbereichsleiter Stefan Riedle
Lebenslauf Stefan Riedle
Der Lebenslauf von Herrn Riedle.

Frage 2: Was sind Ihre Aufgaben als Marktbereichsleiter?
 

Mädchen für alles! Das trifft es eigentlich am besten, aber ich hole mal aus.“ „Lacht“
 

  • Mitarbeiterführung

„Ein ganz großer und wichtiger Teil meiner Aufgabe als Marktbereichsleiter ist es, mich um die Mitarbeiter in meinem Marktbereich zu kümmern. Ich führe Gespräch, wie es Ihnen geht, wo vielleicht der Schuh drückt, was gut oder schlecht läuft. Regelmäßig tausche ich mich mit Herrn Rochus Nickl, also meinem Chef aus, was es Neues gibt und wo wir handeln müssen.“

 

  • Nach dem Rechten sehen

„Ich habe ja einen ganzen Marktbereich unter mir, also bin ich normalerweise auch oft mal unterwegs in den Filialen, die mir unterstellt sind. Aber natürlich bin ich auch noch Filialleiter in Marktoberdorf.“

 

  • Organisieren

„Ich stimme den Personaleinsatz ab und schaue, dass immer alles möglichst rund läuft.“

  • Mitarbeiterentwicklung

„Was mir besonders viel Spaß macht, ist junge Mitarbeiter auf ihrem Weg zu begleiten und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Wir überlegen dann oft gemeinsam, wohin die Reise gehen könnte, wie man jemanden bestmöglich fördern kann und wenn das dann am Ende funktioniert und ich dabei sein kann, vom ersten Tag als Azubi bis zu seiner/ihrer Traumstelle bei uns im Haus, erfüllt einen das schon ein wenig mit Stolz.“

 

  • Ziele anpacken

„Ich bin erster Verantwortlicher dafür, dass Ziele angepackt und auch verwirklicht werden. Ich begleite Vertriebsmaßnahmen vom Anfang bis Ende, habe aber keine eigenen Kunden mehr, das würde ich zeitlich nicht schaffen. Jedoch bekomme ich bei meinen Gesprächen mit den Kollegen noch viel mit und über die Jahre kennt man ja dann auch den einen oder anderen Kunden.“

 

  • Sponsoring

„Ich kümmere mich aber auch um Bereiche wie Sponsoring und Öffentlichkeitsarbeit. Denn wir als Sparkasse sind mit dem Allgäu fest verwurzelt und wollen der Region deshalb auch etwas zurückgeben. Deshalb bin ich auch regelmäßig zu den unterschiedlichsten Events eingeladen, das variiert von Messen, Kunstausstellungen oder Eröffnungen von Festen. Mir wird also nicht so schnell langweilig.“

Frage 3: Wie sieht ein typischer Tag bei Ihnen aus?

„Hm, wie sieht ein typischer Tag aus?“

„Ich würde sagen, als erstes mache ich ein großes Frühstück am Morgen, um gut in den Tag zu starten. Dabei lese ich die Zeitung, so bekomme ich gleich einen Einblick, ob es etwas Neues gibt und über was man vielleicht Bescheid wissen sollte. Ich fange dann meistens so um acht Uhr an zu arbeiten. Eine klare Antwort auf den typischen Tag gibt es nicht. Die Tage sind meistens so verschieden und vielseitig, was für mich einen großen Reiz an meiner Arbeit darstellt. Mir ist es wichtig für meine Mitarbeiter da zu sein und zu wissen was bei Ihnen los ist. Deswegen sind Mitarbeitergespräche ein wichtiger Teil meiner Arbeit. Ich arbeite dann meistens so bis ca. fünf Uhr, je nachdem wie viel gerade los ist. Danach ist aber dann auch wirklich Freizeit und das heißt, Arbeit daheim ist tabu.“

Frage 4: Welche Eigenschaften muss man in Ihrer Position haben?

  • Sandwichfunktion

„Als Chef hat man eine gewisse Sandwichfunktion, um es mal so zu sagen. Von oben der Vorstand, der das große Ganze im Kopf hat und von unten jeder einzelne Mitarbeiter, der auf einen zukommt mit seinen Problemen oder Anregungen und du in der Mitte, der alles ein wenig koordiniert in beide Richtungen. Manchmal braucht man dafür ein dickes Fell, weil man es in einer Führungsposition nicht immer allen 100% recht machen kann. Aber da gilt es dann mit Fingerspitzengefühl Kompromisse zu finden.“

  • Spaß an der Arbeit mit Kunden

„Was ich auch sehr wichtig finde ist, dass man Spaß am Umgang mit Kunden und Kollegen haben muss. Es ist ein Job, in dem man nur zusammen etwas erreichen kann.“

  • Verantwortung

„Als Chef sollte man eine gewisse Fürsorgepflicht seinen Mitarbeitern gegenüber mitbringen. Sie sind ja schließlich das eigene Team, ohne das nichts gehen würde. Ich gehe deshalb mit offenen Ohren auf die Leute zu und jeder weiß, dass er immer zu mir kommen kann, wenn etwas nicht passt. Jeder Chef hat die Mitarbeiter, die er verdient! Ich muss natürlich auch manchmal Entscheidungen treffen, die mal mehr und mal weniger demokratisch sind und Durchsetzungsvermögen zeigen, aber da muss jeder seinen eigenen Weg finden, wie er Sachen angeht, da gibt es keine Musterlösung. Mit der Zeit und je besser man sich gegenseitig kennt spielt sich aber auch vieles ein.

Frage 5: Was lieben Sie persönlich am meisten an Ihrem Beruf?

„Puh, da gibt es eine ganze Menge.“

„Der Umgang mit den Menschen macht mir nach all den Jahren immer noch wahnsinnig viel Spaß. Jeder Mensch ist anders und so ist auch jede Unterhaltung, jedes Problem, aber auch die schönen Momente immer unterschiedlich. Auch meine über die Jahre liebgewonnen Kollegen, machen den Beruf zu etwas, was ich nicht missen möchte. Der Job ist am Puls der Zeit, man bekommt viel mit, wenn in der Region etwas passiert. Was ich außerdem noch sehr mag ist die Vielseitigkeit, welche der Alltag mit sich bringt. Immer bewegt sich etwas und ist im Wandel und auch eine gewisse Entscheidungsfreiheit, die mein Beruf mit sich bringt, gefällt mir sehr gut.“

Frage 6: Was macht ein Marktbereichsleiter außerhalb der Arbeit?
 

„Ich bin ein Familienmensch, das ist für mich ganz wichtig. Sport aktiv oder auch passiv ist ein wichtiger Teil, um nach der Arbeit ein wenig abzuschalten und zu entspannen. Ich setze mich gern aufs Rad, gehe im Winter Skifahren, spiele Tennis oder mache Fitness. So schaffe ich einen guten Ausgleich zur Arbeit und tanke Energie. Ich gehe aber auch gerne ins Eishockey oder verfolge mit Spannung die Bundesliga.“

Zum Schluss noch ein riesengroßes Dankeschön an Herrn Riedle, der mir einen sehr spannenden Einblick in sein Leben gegeben hat, über die Aufgaben die er zu bewältigen hat und mir mit Rat und Tat zur Seite stand.

 

 

CU und bis bald Kevin

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Kommentare (1)

Anonymus
18.06.2020

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Cooler Artikel und echt interessante Einblicke die uns Herr Riedle hier zeigt! :)

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