Sparen ist einfach! - Unsere top Tipps um Geld zur Seite zu legen

04.08.2022
Kategorien: Azubi-Blog, Lifestyle
Autor: Nadine Eisele Avatar für Nadine Eisele

Hallöchen ihr Lieben,

du sitzt in deinem Zimmer inmitten von Bergen an neuen Klamotten und Markenhandtaschen oder auch vor deinem Fernseher mit dem neuesten FIFA und hältst schon den 4. Controller dieses Jahr in der Hand. Es ist gerade mal Mitte des Monats und dein Kontostand ist auf 0,00€.

„Noch 2 Wochen durchhalten, dann kann ich mir wieder was Neues gönnen“, denkst du dir und überlegst dir schon mal, was du dir von deinem nächsten Gehalt kaufst.

Erkennst du dich wieder? Dann bist du hier genau richtig.

Im Folgenden zeige ich dir ein paar Spartipps, die du wirklich super easy umsetzen kannst und mit denen du es schaffst, jeden Monat etwas Geld zur Seite zu legen.

52-Wochen-Challenge

Bei dieser Methode sparst du von Woche zu Woche ein bisschen mehr.


Das funktioniert wie folgt:
Woche 1 – 1€
Woche 2 – 2€

Woche 52 – 52€

So hast du am Jahresende ein kleines Vermögen von 1.378€ gespart.

3-Konten-Modell
3-Konten-Modell

3-Konten-Modell

Wie der Name es schon sagt, brauchst du für diese Methode 3 Konten.
Aber keine Sorge, ein Girokonto reicht, die anderen beiden Konten können Tagesgeld- oder Sparkonten sein.

Konto 1 (Girokonto): Das nutzt du für deine Fixkosten wie Miete, Strom, Versicherungen etc.
Zu Monatsbeginn überweist du von diesem Konto jeweils einen gewissen Betrag auf die beiden anderen Konten.

Konto 2 (Tagesgeld-/Sparkonto): Dieses Konto dient zum Bezahlen von Freizeitaktivitäten wie Kino, Schwimmbad oder auch Essen gehen und für Urlaube.

Konto 3 (Tagesgeld-/Sparkonto): Dein drittes Konto nutzt du wirklich als Sparkonto, also für größere Anschaffungen und Reparaturen oder auch um das Geld gewinnbringend anzulegen.

5€-Challenge

Die 5€-Challenge ist simpel: Jeden 5€ Schein, den du im Geldbeutel hast, legst du zur Seite. Sei es, wenn der Geldautomat diese Scheine mit ausspuckt oder wenn du ihn als Wechselgeld beim Shoppen oder Essen gehen bekommst – ganz egal, Hauptsache du legst ihn zur Seite. 

So konnte ich schon während meines FSJs in weniger als 6 Monaten über 800€ sparen.

5€-Challenge
5€-Challenge

Haushaltsbuch

Die zu Beginn etwas aufwändigere, aber für mich persönlich beste Lösung: Das Haushaltsbuch.

Hierfür gibt es viele verschiedene Apps, die du dir kostenlos auf dein Handy laden kannst.

Zu Beginn kannst du dir ein monatliches Budget setzen und eigene, individuelle Einnahmen- und Ausgabenkategorien festlegen. Das können Kategorien sein wie „Kleidung“, „Einkaufen“, „Ausgehen“ und viele weitere. Zudem kannst du Fixkosten eingeben, die in der App monatlich oder jährlich automatisch zum gleichen Zeitpunkt hinzugefügt oder auch abgezogen werden, ohne dass du dich weiter darum kümmern musst. Diese Funktion ist natürlich super für Abos, Handyverträge, Miete etc.

Sobald du etwas bezahlst, öffnest du die App und kannst deine Ausgabe innerhalb von Sekunden eingeben. So hast du immer im Blick, wie viel Geld du diesen Monat noch zur Verfügung hast.

Ein weiterer großer Vorteil: So hat man kein schlechtes Gewissen, wenn man das Geld „mal auf den Kopf haut“, solange man innerhalb seines gesetztes Budgets bleibt. ;)

Alle Einnahmen oberhalb des Budgets legst du zur Seite.

Tipp: Suche dir ein konkretes Ziel. Das kann ein Auto, Urlaub, etwas mehr Freiheit oder auch das neueste iPhone sein – hier sind dir keine Grenzen gesetzt. Es ist deutlich leichter zu sparen, wenn man ein Ziel vor Augen hat, für das es sich lohnt.

Wenn du nicht investieren möchtest hast du die Möglichkeit ein Tagesgeldkonto zu eröffnen und dieses ggf. im Online-Banking auszublenden, ganz nach dem Motto „aus den Augen aus dem Sinn“ – umso erstaunter wirst du sein, wenn du nach einem Jahr wieder auf dein Konto schaust, wie viel Geld du tatsächlich angespart hast. Lass dich für die Eröffnung des Kontos am besten vor Ort in deiner Bank beraten.

Wie war das bei dir? Wurde dir von klein auf der Umgang mit Geld beigebracht oder hast du dir dein bisheriges Wissen selbst angeeignet? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und bis bald,
Nadine

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