Interview mit unserem neuen Ausbildungsreferenten Markus Rienaecker

05.02.2026
Kategorien: Azubi-Blog, Ausbildung, Der Mensch hinter den Kulissen, Interviews, Sparkasse Allgäu als Arbeitgeber
Autor: Johanna Lehmkuhl Avatar für Johanna Lehmkuhl

Liebe Leserinnen und Leser,

heute möchte ich euch unseren neuen Ausbildungsreferenten Markus Rienaecker vorstellen. Im Dezember haben wir Elisabeth Weikmann in den Mutterschutz verabschiedet, seitdem verstärkt Herr Rienaecker das Ausbilder-Team und ist unser Ansprechpartner für alles in der Ausbildung und im dualen Studium. 

Ich habe ihn interviewt über seinen beruflichen Werdegang, Freizeit, Ziele und ganz viel mehr. 

Viel Spaß beim Lesen 😊

Mein Name ist Markus Rienaecker, ich bin 31 Jahre alt und wohne im schönen Durach. Seit 1. Dezember darf ich zusammen mit Natalie Kohl als Ausbildungsreferent unsere Azubis unterstützen. Meine eigene Ausbildung zum Bankkaufmann habe ich 2010 bei der Raiffeisenbank gestartet. Nach einer sehr schönen Zeit dort, habe ich mich dazu entschieden mein Fachabitur an der BOS in Kempten nachzuholen und BWL mit Sportmanagement zu studieren. Nachdem es hier aber im Anschluss beruflich nicht so richtig klick gemacht hat, hatte ich während der Corona-Pandemie die Möglichkeit als TEAMS-Lehrer an der FOS und Berufsschule in Kempten zu arbeiten. Nach meinem anschließenden Studium in Wirtschaftspädagogik habe ich jetzt das große Glück, mich bei der Sparkasse Allgäu einbringen zu können.

Ich in drei Worten: aufgeschlossen, freundlich, naturverliebt 

Ausbildungsreferent Sparkasse Allgäu
Markus Rienaecker

Beruflich

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Ausbilder zu werden? 

Das ist ein Prozess, der bei mir ein bisschen länger gedauert hat. Hauptsächlich in der Zeit als TEAMS-Lehrer an der Berufsschule und der Fachoberschule in Kempten, habe ich gemerkt, dass mir das Zusammenarbeiten mit jungen Leuten sehr viel Spaß macht. Danach habe ich mich dazu entschieden Wirtschaftspädagogik zu studieren, weil mir der reine schulische Bereich einfach zu starr war. Gerade im betrieblichen Umfeld gibt es viel mehr Möglichkeiten seine eigenen Ideen einzubringen.

Welche Tipps würden Sie Ihrem jüngeren Ich/jungen Leuten zum Start ins Berufsleben geben?

- Seien Sie neugierig und wissbegierig. Trauen Sie sich Fragen zu stellen und vor allem auch Fehler zu machen. Wenn Sie einfach eine gute Basis mit Menschen schaffen, dann ist das schon die halbe Miete. Sind Sie dann noch motiviert und zuverlässig, kann Ihnen beim Start ins Berufsleben eigentlich nichts im Wege stehen, vor allem nicht in der Ausbildung. 

- Nehmen Sie an Teamevents teil, die schweißen zusammen. Man kann in entspannter Atmosphäre neue Leute kennenlernen und kennt dann vielleicht schon jemanden in einer neuen Abteilung. 

Welche 3 Werte sind Ihnen im Team besonders wichtig?

1. Offenheit. Mir ist wichtig, dass man im Team offen über neue Vorschläge und Ideen sprechen kann.

2. Zuverlässigkeit. Einerseits von den Kolleginnen und Kollegen und auch von mir, wenn’s Aufgaben gibt die zu erledigen sind und man sich an Absprachen hält. Das  erleichtert den Arbeitsalltag ungemein.

3. Wertschätzung. Einfach ein respektvolles Miteinander

Gibt es einen Ratschlag, den Sie nie vergessen haben?

Ist eher ein blöder Spruch tatsächlich 😂. Zu mir hat man in der Ausbildung immer gesagt: 5 Minuten vor der Zeit, ist des Bänkers Pünktlichkeit. Ich habe damals immer darüber gelacht und mag den Spruch eigentlich auch gar nicht so gerne. Aber gerade am Anfang im Berufsleben ist das ziemlich viel wert, wenn Sie es schaffen immer pünktlich da zu sein und entspannt in den Arbeitstag starten können. 

Was sollten Azubis Ihrer Meinung nach unbedingt mitbringen, was man nicht lernen kann?

Eigeninitiative und Motivation. Man kann drauf hingewiesen werden und sich Mühe geben, aber es nicht wirklich lernen. Fachliches kann man eigentlich alles lernen, aber wenn der innere Drive fehlt, dann wird es schwierig.

Wie würden Sie Azubis motivieren, die gerade ein Tief haben?

Ich würde auf jeden Fall zuerst das Gespräch suchen. Gemeinsam schauen was los ist, warum man gerade nicht motiviert ist. Auch ich habe mal ein Motivationsloch, wie vermutlich meine Kolleginnen und Kollegen auch. Vor allem in der Ausbildung passiert viel. Man hat viele neue Eindrücke, ist ständig von anderen Kolleg*innen umgeben und lernt neue Filialen kennen, da ist so ein Motivationsloch etwas ganz normales. Zusammen finden wir sicher eine Stellschraube, an der man drehen und ermutigen kann. Selber sollte man sich in solchen Momenten wieder vor Augen führen, was man schon alles gelernt hat und wo die persönlichen Stärken liegen. 

Auf was freuen Sie sich am meisten in Ihrem neuen Job als Ausbilder bei der Sparkasse Allgäu? 

Ich freue mich darauf die Auszubildenden vom Bewerbungsgespräch bis zur Abschlussprüfung zu begleiten und die gesamte Entwicklung mitzuerleben, von anfänglichen Unsicherheiten bis zum selbstbewussten Einstieg ins Berufsleben. Das finde ich super spannend. 

Welche Vorstellungen/Erwartungen haben Sie an uns Azubis bzw. allgemein an Ihren neuen Job? 

An Sie als Azubis erwarte ich Eigeninitiative, Lust haben Neues zu lernen und auch die Verantwortung dafür zu übernehmen. Gehen Sie verantwortungsbewusst mir Ihrem eigenen Bildungsweg um. Sonst erwarte ich von Azubis ein offenes Miteinander untereinander, aber auch mit uns Ausbildern. Sie sollen wissen, dass Sie jederzeit ein offenes Ohr bei mir haben. 

Was ist Ihr innerer Antrieb / Ihre innere Motivation jeden Tag das Bestmögliche zu geben?

Finde ich tatsächlich eine sehr schwierige Frage. Es klingt zwar ein bisschen groß, aber das Gefühl etwas Sinnvolles zu tun. Ich kann dabei mitwirken, dass hier weiterhin ein gutes Arbeitsumfeld für Auszubildende herrscht, in dem unsere Azubis gerne zur Arbeit kommen, viel lernen können und ihre berufliche Zukunft bei uns finden.

Privat

Haben Sie einen Lieblingsverein (Fußball/Handball)?

Ja, der FC Bayern. So wurde ich früher erzogen, da gab es keine Wahl. Im Handball ist es der TBV Lemgo. Da haben früher viele Nationalspieler gespielt, als ich angefangen habe mich für Handball zu begeistern. 

Womit verbringen Sie Ihre Zeit, wenn Sie nicht arbeiten?

Mit Sport in der Natur. Ich bin sehr gerne in den Bergen unterwegs. Im Sommer am liebsten zum Wandern oder Mountainbiken und im Winter fahre ich gerne Ski, mache Skitouren oder gehe ab und zu Langlaufen. 

Welchen Film oder welche Serie hat Sie zuletzt richtig beschäftigt?

„In höchster Not“. Eine ARD-Produktion, in der die Bergwacht begleitet wird. Da ich selber viel Bergsport mache, hat mich diese Serie wirklich begeistert. 

Was überrascht die meisten an Ihnen?

Ich habe mal ein halbes Jahr in einem Wohnmobil in Kanada gewohnt. 

Sie haben drei Wünsche frei. Was wünschen Sie sich?

Ich nehme die Kinderantwort: Unendlich viele Wünsche 😉 

Welche Fähigkeiten würden Sie gerne noch lernen?

Ich würde gerne Surfen lernen. 

Haben Sie einen Moment aus Ihrer Ausbildung, der Ihnen immer im Gedächtnis bleiben wird?

Ich habe einen Kunden mal versehentlich zum Millionär gemacht, da ich eine Einzahlung falsch gebucht habe. Ich habe die Kontonummer als Einzahlungsbetrag gebucht. Das war in meiner ersten Ausbildungswoche 😅. 

Was war Ihr Traumberuf als Kind?

Ich fand den Beruf Hubschrauberpilot früher richtig spannend. 

Haben Sie ein „Guilty Pleasure“? Etwas was Sie gerne tun, aber ungern zugeben

Ich schaue sehr gerne Disney Filme an. Die finde ich irgendwie total entspannend. 

 

Markus Rienaecker beim Mountainbiken
Markus Rienaecker beim Mountainbiken
Herr Rienaecker bei einer Skitour
Herr Rienaecker bei einer Skitour
Markus Rienaecker im Urlaub
Herr Rienaecker in Los Angeles
Herr Rienaecker in den Bergen
Herr Rienaecker am Peyto Lake in Kanada

Entweder Oder?

Unzufrieden im Job mit Spitzenlohn oder zufrieden im Job mit weniger Geld?

Auf jeden Fall zufrieden im Job, mit weniger Geld

Urlaub in den Bergen oder am Meer?

Am Meer. Berge habe ich daheim

Nutella mit Butter oder ohne?

Mit Frischkäse

Kaffee, Tee oder Energy?

Kaffee

Filme schauen oder Bücher lesen?

Filme schauen

Süßes oder herzhaftes Essen?

Süßes 🍭

Frühaufsteher oder Nachteule?

Frühaufsteher

Messi oder Ronaldo?

Messi. Ronaldo finde ich irgendwie unsympathisch.

Zuerst Corn-Flakes, dann Milch oder Milch, dann Corn-Flakes in die Schüssel?

Zuerst die Corn-Flakes und dann Milch 

Bier oder Wein

Bier 

Ausbildungsreferent Markus Rienaecker mit Johanna
Ausbildungsreferent Markus Rienaecker mit Johanna

Das Interview zeigt: Unser neuer Ausbildungsreferent ist ein echter Gewinn für uns Azubis. Mit seiner Erfahrung, seinem Engagement und seiner offenen Art ist er ein Ausbilder, der uns unterstützt und motiviert. 

Schön, dass Sie bei uns sind 😊

 

Du möchtest auch bei der Sparkasse Allgäu durchstarten?

Dann schau in unserer Jobbörse vorbei – wir freuen uns auf deine Bewerbung!

 

Bis demnächst

Eure Johanna 

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